Saarländische Wasserstoffagentur GmbH (H2Saar)

Die Saarländische Wasserstoffagentur GmbH (H2Saar) ist die zentrale Anlaufstelle für Wasserstoff im Saarland. Sie unterstützt Unternehmen, Bürger:innen und öffentliche Stellen dabei, die Chancen nachhaltiger Wasserstofftechnologien zu erkennen und umzusetzen. Ihr Ziel ist es, den Strukturwandel im Saarland aktiv zu gestalten und eine Zukunft für alle Generationen zu schaffen. Dazu vernetzt sie alle relevanten Stakeholder und hat dazu unterschiedliche Formate entwickelt. Sie treibt die Umsetzung der saarländischen Wasserstoffstrategie aktiv voran – von der Produktion über die Verteilung bis hin zur Anwendung in Industrie, Mobilität und Energie. Hierbei koordiniert sie auch Querschnittsthemen wie Bildung und Akzeptanz.

 Als federführender Partner des Projektes PACT-H2 hat die H2Saar ein starkes Konsortium für die Themen Governance, Sensibilisierung und Akzeptanz von Wasserstofftechnologien in der Großregion aufgebaut. Sie koordiniert die Zusammenarbeit aller Partner, stellt Kommunikationskanäle bereit und ist für die Gesamtprojektsteuerung verantwortlich – inklusive Berichtswesen und Meilensteinüberwachung.

Aufgrund ihrer Erfahrung mit Events wie Hy.CON (Industrie), Hy.MAT (NGOs) und der Organisation und Durchführung von diversen Veranstaltungen unterschiedlichster Größenordnung übernimmt die H2Saar die Koordination des Arbeitspakets 2, Sensibilisierung und Awareness. Sie koordiniert die grenzüberschreitende Organisation von Sensibilisierungsveranstaltungen wie Bürgerdialoge, Informationsveranstaltungen und Workshops für NGOs, Verbände und Industrie und veranstaltet diese auch selbst. Zudem analysiert sie gemeinsam mit den Partnern des Arbeitspaketes 3 deren Wirkung und entwickelt gemeinsam mit WP 3 einen Leitfaden für Akzeptanz.

 

PPE • Pôle de Plasturgie de l’Est

Le PPE est une association de droit local née de la restructuration du bassin houiller lorrain. Sa mission est de favoriser le développement d’activités économiques autour de 3 thématiques principalement : les matériaux avancés, l’énergie et l’hydrogène. Le PPE a concouru à la transformation du puits de Vernejoul, à Porcelette, où il est aujourd’hui établi au sein du Composite Park, lieu d’innovation autour des polymères et composites.

Le PPE anime depuis 2020 un groupe de travail sur l’hydrogène rassemblant des représentants de l’Etat français, de l’ADEME, des autorités locales, et des industriels (dont les partenaires français du GEIE „Grande Region Hydrogen“). Il est mandaté dans ce rôle par la communauté d’agglomération de Saint- Avold Synergie (CASAS). Les travaux menés ont exploré les problématiques de l’hydrogène décarboné sur le territoire : la mise en place d’unités de production d’hydrogène décarboné, le développement de pilotes technologiques innovants pour le stockage de l’électricité et de l’hydrogène, l’intégration de solutions de distribution /injection d’hydrogène sur les réseaux gaz du réseau national et du périmètre transfrontalier, les solutions hydrogène pour des usages industriels et dans le domaine de la mobilité, le dimensionnement d’un centre de certification et qualification pour la profession, la définition de parcours de formation sur l’hydrogène décarboné et ses applications. Le potentiel hydrogène du territoire a été ainsi identifié et estimé, avec la spécificité d’un déploiement transfrontalier en Grande Région, sur le territoire historique de la CECA.

Le PPE est membre du club hydrogène régional Dinamhyse et de l’association France Hydrogène qui fédère la filière hydrogène en France ; son délégué général est délégué régional adjoint pour la région Grand Est. Il est partenaire du projet AMPHy (Académie des Métiers et Professions de l’Hydrogène décarboné) qui vise à pérenniser des actions de formation pilotes pour la filière hydrogène.

AFPA • Agence nationale pour la formation professionnelle des adultes

Die Afpa Grand Est engagiert sich als Akteur in der beruflichen Bildung und bei der Begleitung des industriellen Wandels intensiv für das Thema Wasserstoff. Vor dem Hintergrund der Dekarbonisierung der Wirtschaft und der Entwicklung innovativer Energiesektoren konzipiert und implementiert sie Ausbildungsgänge für Berufe im Bereich Wasserstoff (Produktion, Mobilität, Metallverarbeitung, Instandhaltung). Ihre Aufgabe besteht insbesondere darin, in Zusammenarbeit mit Akteuren aus Industrie und Institutionen den Qualifikationsbedarf von Unternehmen und Regionen zu antizipieren, um berufliche Laufbahnen zu sichern und die Entstehung qualifizierter Arbeitskräfte in diesem strategischen Bereich zu fördern. In diesem Zusammenhang koordiniert sie das INTERREG-Nordwest-Projekt „Green SKHy“, das sich mit den Wasserstoffkompetenzen befasst.

Im Rahmen des PACT-H2-Projekts fungiert die Afpa Grand Est als Partner, der für die Entwicklung von Workshops zur Einführung in das Thema Wasserstoff für Bürger und NGOs zuständig ist, um die Akzeptanz der regionalen Akteure für Wasserstoffprojekte zu stärken. In diesem Zusammenhang bietet sie vielfältige Veranstaltungen an, die auf dem Verständnis der Herausforderungen in den Bereichen Beschäftigung und Ausbildung im Zusammenhang mit Wasserstoff basieren und konkrete Situationssimulationen mithilfe interaktiver pädagogischer Instrumente beinhalten.

Le Pôle Véhicule du Futur

Der Pôle Véhicule du Futur ist das französische Kompetenzcluster für die Automobil- und Mobilitätsbranche in den Regionen Grand Est und Bourgogne–Franche-Comté. Es vereint mehr als 500 Mitglieder – Unternehmen, KMU, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und öffentliche Akteure – mit dem Ziel, Innovationen zu fördern, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu stärken und den Übergang zu einer nachhaltigen Mobilität zu begleiten. Das Cluster engagiert sich insbesondere in den Bereichen Elektrifizierung, Wasserstoff, innovative Mobilitätslösungen und Dekarbonisierung des Verkehrs. Darüber hinaus koordiniert es die regionalen Wasserstoff-Ökosysteme (Club H2 und DINAMHyse), indem es Kooperationsprojekte unterstützt und den Austausch zwischen öffentlichen Einrichtungen, Industrie und Forschung fördert.

Im Projekt PACT-H2 leitet der Pôle Véhicule du Futur das Arbeitspaket 1, das sich auf Governance und strategische Koordination konzentriert. Unsere Aufgabe besteht darin, den Dialog zwischen den Projektpartnern und den öffentlichen Behörden der verschiedenen Regionen der Großregion zu fördern, um Wasserstoffstrategien auszutauschen, gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren und eine gemeinsame Vision zu entwickeln. Konkret koordinieren wir die Governance-Arbeitsgruppe des Projekts, organisieren den Austausch mit den relevanten Stakeholdern und stellen sicher, dass die Projektergebnisse den politischen Entscheidungsträgern vermittelt werden. Ziel ist es, die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse in konkrete Empfehlungen und neue Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit umzusetzen, um die Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft in der Großregion zu beschleunigen.

Kolping Bildung Deutschland

Kolping Bildung Deutschland (KBD) verfügt über ein modernes Bildungszentrum sowie über mehrsprachige Ausbilder (Französisch, Englisch, Deutsch) und bietet ein breites Spektrum an Fachbereichen (CNC, Logistik, CAD, Schweißtechnik, Elektrotechnik usw.). Am Projekt PACT-H2 beteiligt sich der KBD-Standort in Völklingen (Saarland).

KBD hat bereits an Interreg-Projekten wie „DigiMob Industrie 4.0“ und „Green SKHy“ mitgewirkt. Da KBD die Aufgabe hat, Bürger, Schulen, Auszubildende, Studierende und Arbeitssuchende über das Thema Wasserstoff zu informieren und zu sensibilisieren, besteht die Chance, stärker zur Sensibilisierung für das Thema „Wasserstoff“ beizutragen.

KBD verfügt darüber hinaus über einen „H2-Truck“, der als wichtiger Beitrag zur Akzeptanzförderung und zur Vermittlung von Informationen eingesetzt wird.

Cluster TWEED

Der Cluster TWEED ist der Cluster für nachhaltige Energien in der Wallonie/Brüssel (Belgien). Die Priorität von TWEED besteht darin, Investitionen und Innovationen in den Bereichen Energie und Infrastruktur zu fördern, indem Unternehmen (private und öffentliche), Akteure aus Forschung, Innovation und Ausbildung sowie staatliche und administrative Behörden rund um gemeinsame Projekte mobilisiert werden. Der Cluster TWEED vereint heute mehr als 250 Akteure und spielt eine bedeutende Rolle bei der Innovation und wirtschaftlichen Entwicklung der Energie- und Wasserstoffbranchen in der Wallonie.

Hauptaktivitäten: Bereitstellung technischer Begleitung und Projektmanagement; Vernetzung durch die Organisation spezifischer Veranstaltungen, Treffen, Workshops, bilateraler Gespräche und Unternehmensbesuche; Entwicklung von Synergien mit anderen Akteuren im Bereich der nachhaltigen Energie (Cluster); lokale und internationale Promotion; Durchführung von industriellen, technischen, markt- und wirtschaftsbezogenen Studien im Bereich der nachhaltigen Energie/H2.

Im Bereich Wasserstoff ist H2Hub Wallonia, das dem Cluster TWEED angegliederte Ökosystem für Wasserstoff, die zentrale Anlaufstelle für einen vollständigen Überblick über die H2-Initiativen in der Wallonie. Seit Oktober 2022 koordiniert der Cluster TWEED gemeinsam mit Waterstofnet in Flandern den Belgischen Wasserstoffrat (Belgian Hydrogen Council, BHC): Dieser Rat ist weder eine regionale noch eine föderale Initiative, sondern ein von der Wasserstoffindustrie geleiteter nationaler Rat. Der Belgische Wasserstoffrat widmet sich wichtigen Aufgaben wie der Förderung der belgischen Wasserstoffindustrie im In- und Ausland und berät politische Entscheidungsträger bei der Umsetzung ihrer regionalen und föderalen Wasserstoffstrategien.

IZES • Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme

Das Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (IZES gGmbH) ist ein unabhängiges Forschungsinstitut mit Sitz in Saarbrücken und einer Außenstelle in Berlin. Das IZES beschäftigt sich mit der Forschung zu nachhaltigen Energie- und Stoffstromsystemen und verbindet dabei technische, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Perspektiven. Die Forschungsarbeit ist in fünf Arbeitsfelder gegliedert: Energiemärkte, Infrastruktur und Kommunalentwicklung, Stoffströme, Technische Innovationen sowie Umweltpsychologie. Das IZES ist ein An-Institut der htw saar (Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes) sowie eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Universität des Saarlandes und arbeitet in regionalen, nationalen und internationalen Projekten mit öffentlichen Einrichtungen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen.

Im Projekt PACT-H2 bringt das IZES seine Expertise in den Bereichen Umweltpsychologie, Akteursbeteiligung und Forschung zur sozialen Akzeptanz ein. Das Arbeitsfeld Umweltpsychologie koordiniert gemeinsam mit Luxmobility das Arbeitspaket 3 zur sozialen Akzeptanz und unterstützt die Projektkoordination in Zusammenarbeit mit der Saarländischen Wasserstoffagentur (H2Saar). Das IZES untersucht die öffentliche Wahrnehmung von Wasserstofftechnologien in ausgewählten Fallstudien der Großregion, bewertet Sensibilisierungsmaßnahmen und entwickelt Empfehlungen für die Akteursbeteiligung und Kommunikation.

LuxMobility

LuxMobility SARL SIS ist ein Beratungsbüro in Luxemburg das 2013 gegründet wurde, basierend auf zwei ergänzenden Pfeilern: Nachhaltige Mobilität und Innovation. Bei LuxMobility konzentrieren sich unsere Projekte im Allgemeinen auf die Energiewende, die digitale Transformation, sowie soziale Innovation und Kompetenzentwicklung. Wir unterstützen die Umsetzung von Innovationen in die Praxis und auf den Markt und begleiten diese von der ersten Idee bis zur Implementierung.

Im Rahmen von PACT-H2 bringt LuxMobility seine umfassende Expertise in europäischen Projekten ein, die sich auf die Entwicklung und Implementierung innovativer Lösungen zur Untersuchung und strategischen Verbesserung der öffentlichen Akzeptanz konzentrieren. Ein bemerkenswertes Beispiel ist das Projekt LuxHyVal, in dem LuxMobility Geschäftsmodelle für Wasserstoffanwendungen in der Großregion entwickelt und Dashboards zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit erstellt.

In PACT-H2 spielt LuxMobility eine wichtige Rolle bei Maßnahmen zur Sensibilisierung und Akzeptanzförderung. Konkret organisiert das Unternehmen lokale Workshops zur Einbindung der Öffentlichkeit, Bürgerdialoge, Besuche vor Ort für NGOs, Verbände und Bürger und unterstützt die Erstellung von Kommunikationsmaterialien. Gemeinsam mit IZES leitet LuxMobility die Arbeiten zur Akzeptanzförderung, darunter Analysen zur öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz sowie die Entwicklung eines Leitfadens zur Akzeptanzförderung.

Beteiligten Partner

Am Projekt sind 27 Institutionen aus den vier Ländern der Großregion (DE, FR, BE, LU) beteiligt, davon werden acht finanziell gefördert.